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Die Sternwarte Burgsolms wurde 1965
als Beobachtungsstation des Astronomischen Arbeitskreis Wetzlar e.V. gegründet.
Seit dieser Zeit wird das umfangreiche Instrumentarium dazu verwendet, einer
breiten Öffentlichkeit die Faszination „Astronomie live" nahe zu bringen.
Der Astronomische Arbeitskreis Wetzlar ist ein
gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder sich in ihrer Freizeit mit dem Hobby
Astronomie beschäftigen. Dazu gehört neben der Beobachtung und Fotografie von
Sonne, Mond, Planeten und Deep-Sky Objekten auch die Diskussion aktueller
astronomischer Themen.
Für die Beobachtung stehen an der Sternwarte Burgsolms verschiedene
leistungsfähige Teleskope zur Verfügung. Die Hauptinstrumente der Sternwarte
für den Führungsbetrieb sind im zentralen Beobachtungsraum der Sternwarte fest
montiert. Nach dem Öffnen des motorisierten Rolldachs wird dieser Raum zur
offenen Beobachtungsplattform, so dass Besucher den kompletten Sternenhimmel
über sich sehen können.
Als Hauptinstrumente dienen ein Newton-Spiegelteleskope (400 mm Öffnung),
ein Refraktor (150 mm Öffnung) und ein computergesteuertes
Schmidt-Cassegrain-Teleskop (300 mm Öffnung)
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Das auf der
Beobachtungsplattform aufgestellte Newtonteleskop ist das leistungsfähigste
Instrument der Sternwarte. Das Teleskop wurde von den Gründern der Sternwarte
im Jahr 1965 selbst entwickelt und wird seit dieser Zeit durch regelmäßige
Wartungen und technische Erweiterungen auf einem aktuellen technischen Stand
gehalten. Mit einer Öffnung von 400 mm und einer Brennweite von 2000 mm liefert
das Newton Teleskop der Sternwarte Burgsolms auch heute noch eine
beeindruckende Leistung bei der Beobachtung lichtschwacher Objekte, die nur bei
idealen Sichtbedingungen bis an ihre Grenzen ausgenutzt werden kann.
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Mit einer Brennweite von
2300 mm und einer Öffnung von 150 mm ist der Coudé-Refraktor für die
Beobachtung von Planeten, Mond und Sternen bei hohen Vergrößerungen ideal.
Durch den doppelt umgeleiteten Strahlengang der Coudé-Optik ist ein bequemes
Beobachten im Sitzen möglich, während sich bei den Newton- und Schmidt-Cassegrain-Teleskopen das Okular mindestens in einer Höhe von ca. 1,5 Metern über dem Boden befindet. Durch die günstige Okularposition ist der Coudé-Refraktor besonders gut für Kinder oder
körperbehinderte Besuchern geeignet.
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Ein computergesteuertes Schmidt-Cassegrain-Teleskop mit einer Öffnung von
300 mm vervollständigt die Instrumente auf der Beobachtungsplattform der
Sternwarte Burgsolms. Das Instrument wird primär für die Deep-Sky-Beobachtung
und die Astrofotografie eingesetzt.
Der Beobachtungsturm
nördlich des Sternwartengebäudes wird aufgrund seiner geringen Platzangebots in der Regel nicht für öffentliche Führungen
eingesetzt. Unter der Beobachtungskuppel ist ein Newton-Teleskop mit einer
Öffnung von 250 mm und einer Brennweite von 1440 mm fest montiert.Das Newton-Teleskop im Beobachtungsturm wird von den Mitgliedern des Astronomisches
Arbeitskreises hauptsächlich zur Astrofotografie und zur Sonnenbeobachtung
eingesetzt.
Für Aktivitäten außerhalb der Sternwarte verfügt der Verein über mehrere 200
mm Schmidt-Cassegrain Teleskope und weitere kleinere Instrumente. Zu den
Aufgaben des Vereins und seiner Mitglieder zählen neben der Beschäftigung mit
astronomischen Themen die Öffentlichkeitsarbeit sowie der Betrieb der
Sternwarte und ihrer Geräte.
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