Neptun….

….ist der letzte Planet unseres Sonnensystems. Mit bloßem Auge kann man ihn nicht mehr sehen, doch in einem kleinen Fernrohr kann er derzeit am Abendhimmel im Sternbild Wassermann (Aquarius) beobachtet werden. In der Vergrößerung kann man auch seinen Mond Triton als kleines „Sternchen“ neben dem Planeten erkennen.

Das Foto wurde am Abend des 1. Oktober 2014 gemacht (Apo-Refraktor Pentax 75 SDHF).

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Ausschnittvergrößerung: Neptun mit Triton

2014-10-01-Triton

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In der Milchstraße….

….im Bereich des Sternbildes Schild (Scutum) liegt der Sternhaufen M11. Obwohl er ca. 6000 Lichtjahre entfernt ist, kann man ihn bereits mit einem Fernglas als kleines helles Wölkchen erkennen. Das Sternbild Schild steht zur Zeit noch bis ca. Ende Oktober am Abendhimmel im Süd-Westen unterhalb des Sternbildes Adler.

Das Foto entstand mit einem fotografisch korrigierten Apo-Refraktor (Pentax 75 SDHF) mit einem Objektivdurchmesser = 75 mm und einer Brennweite = 500 mm.

IMG_0353Web

(AT)

Komet C/2014E2 (Jaques)

Am Montag, den 22. September 2014 stand der Komet C/2014E2 (Jaques) als winziges nebliges Fleckchen im Sternbild Vulpecula (Füchschen) nahe des sogenannten Kleiderbügel-Sternhaufen.

C/2014E2 wurde erst am 13.März dieses Jahres entdeckt. Er hat eine Sonnen-Umlaufzeit von ca. 21000 Jahren und gehört damit zu den langperiodischen Kometen. In Sonnennähe (Perihel) stand er am 2. Juli dieses Jahres. Zur Zeit entfernt er sich wieder von der Sonne.

Das Bild wurde mit einem Teleobjektiv (f = 200 mm) aufgenommen.
Composit

(AT)

Eine einzige klare Nacht….

….ohne helles Mondlicht genügte Thomas Düring um die im Folgenden kurz vorgestellten Himmelsobjekte mit dem großen Newton-Teleskop auf der Sternwarte zu fotografieren.

 

Der planetarische Nebel M27 ist im Sternbild Vulpecula (Füchschen) zu finden, das derzeit (September) abends hoch am südlichen Himmel steht. Der Gasnebel besteht hauptsächlich aus ionisiertem Wasserstoff. Das Gas wurde vom Zentralstern des Nebels abgestoßen. Das Objekt, welches 1764 von William Herschel entdeckt wurde, ist auch unter dem Namen „Hantelnebel“ bekannt. Dieser Ausdruck geht auf den Sohn des Entdeckers John Herschel zurück.

Planetarische Nebel haben – auch wenn der Name das suggeriert – nichts mit Planeten zu tun. M27 ist ca. 1700 Lichtjahre (das entspricht 15 980 000 000 000 000 km) von uns entfernt. Dieser Ort befindet sich noch innerhalb unseres eigenen Sternensystems, der Milchstraße.

 

M27_Web

 

Die Objekte auf den nächsten beiden Bildern sind eigenständige Galaxien, viele Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Sie tragen die Katalogbezeichnungen M51 (links) und M81. Das M steht für den Ersteller des Katalogs, den französischen Astronomen Charles Messier. Er lebte von 1730 bis 1812. Sein eigentliches Beobachtungsziel waren jedoch Kometen. Um diese nicht mit bekannten nebelförmigen Objekten zu verwechseln, listete er die hellsten bereits bekannten Objekte dieser Art auf. So entstand ein Katalog, welcher heute noch von Hobbyastronomen auf der ganzen Welt verwendet wird.

 

M51_81

(AT)

Supernova 2014J

SN2014J - Typ Ia Supernova in M82
SN2014J – Typ Ia Supernova in M82

Mitte Januar entdeckten englische Stundenten bei einer Lehrveranstaltung eine Supernova in der Galaxie M82. Anhand ihrer Lichtkurve wurde die Sternenexplosion als seltene Typ Ia Supernova klassifiziert. Trotz einer Entfernung von etwa 12 Millionen Lichtjahren leuchtet der explodierende Stern heller als alle übrigen Milliarden Sterne der Galaxie M82 zusammen.

Die Supernova ist bereits mit kleineren Teleskopen gut beobachtbar und dort mit bloßem Auge erkennbar. Das Foto wurde Ende Januar von Thomas Düring mit den Teleskopen der Sternwarte Burgsolms aufgenommen.