Beobachtungsobjekte August 2020

Mondphasen

Am 3.8.20 ist Vollmond. Das letzte Viertel wird am 11.8.20 erreicht sein. Neumond ist dann am 19.8.20. Das erste Viertel wird am 25.8.20 erreicht sein.

Feldstecher Objekte im August 2020

M8 / NGC 6530 ist ein Emissions-und-Reflektionsnebel mit offenem Sternhaufen im Sternbild Schütze. Die scheinbare Helligkeit des Objektes ist Mag 6.0 und die Winkelausdehnung etwa 90’x 35‘ am Himmel. Einige der Sterne (ca.20) darin sind in einem mittleren Feldstecher (10x50mm) sichtbar. Die Entfernung ist circa 5200 Lichtjahre. Die Koordinaten zum Auffinden des Objekts sind wie folgt: RA= 18h03m6s und Dek= -24°23‘. Der Nebel wurde 1654 von G. Hodierna und der Sternhaufen 1680 von J. Flamsteed entdeckt.

M11 (Messier), ein offener Sternhaufen, kann an einem guten dunklen Beobachtungsplatz als nebeliger Fleck mit einem 10×50-60mm Feldstecher im Sternbild Schild beobachtet werden mit einer scheinbaren Helligkeit von Mag 5.8. Die Entfernung ist 6000 Lichtjahre. Die Winkelausdehnung beträgt 14‘ am Himmel. Die Koordinaten sind wie folgt: RA=18h51m05s und Dek= -06° 16′ 12″. Das Objekt wurde bereits 1681 von G. Kirch entdeckt und 1764 von C. Messier katalogisiert.

M15 ( Messier) ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus mit einer scheinbaren Helligkeit von Mag 6.2. Die Winkelausdehnung am Himmel beträgt 18‘. Im Feldstecher 10×50-60mm erscheint er mit circa 7‘- 8‘ Ausdehnung am Himmel. Die Entfernung beträgt etwa 33550 Lichtjahre. Zur Auflösung einzelner Sterne benötigt man einen großen Feldstecher mit 120-150mm Öffnung da die hellsten Sterne etwa Mag 12.5 scheinbare Helligkeit haben. Die Koordinaten sind wie folgt: RA=21h29m58s und Dek= +12° 10′ 01″. Im Jahre 1746 wurde das Objekt von J. Maraldi entdeckt und später von C. Messier katalogisiert.

Deep sky tour

NGC 6888.Im Sternbild Schwan befindet sich der Mag 7.5 helle Emissionsnebel dieses Sternbildes in 4700 Lichtjahre Entfernung. Der Nebel liegt etwa 2.7 Grad südwestlich vom Stern Sadr (Gamma (g) Cygni). Die drei zentralen Sterne haben eine scheinbare Helligkeit von Mag 7.2, 7.5 und 8.5. Allerdings wird ein Teleskop von mindestens 250mm Öffnung oder grösser von Nöten sein um das Objekt zu erkennen mit Details in der Struktur und Helligkeitsunterschieden als sogenannter Crescent Nebel. Die zu wählende Vergrößerung am Teleskop sollte mindestens 150x sein. Die scheinbare Größe am Himmel beträgt 18‘x13‘. Entdeckt wurde das Objekt bereits 1792 durch W. Herschel. Die Koordinaten sind wie folgt: RA=20h 12m 06s und Dek= +38 Grad 21‘ 18“.

Meteore im August 2020

Perseiden (007 PER). Die Perseiden waren vom 17.7.20 und sind bis zum 24.8.20 aktiv. Das Maximum wird am 12.8.20 erreicht sein zwischen 13h und 16h. Generell ist eine gute Beobachtungszeit zwischen 23h und 4h morgens. Mit einer Eintrittsgeschwindigkeit von 59km/sec sind die Meteore recht schnelle Objekte beim Eintritt in die Atmosphäre. Die ZHR (Stündliche Zenitrate (engl.: Zenithal Hourly Rate) – eine berechnete Anzahl von Meteoren eines Stromes die ein Beobachter unter Standardbedingungen sieht bei einer Grenzgröße von Mag 6.5) beträgt dieses Jahr 110. Der „Verursacherkomet“ ist der 109P/Swift-Tuttle.

κ-Cygniden (012 KCG). Diese sind vom 3.8.20 bis etwa zum 25.8.20 aktiv. Das Maximum wird am 17.8.20 erreicht sein. Generell ist eine gute Beobachtungszeit zwischen 23h und 4h morgens. Mit einer Eintrittsgeschwindigkeit von 25km/sec sind die Meteore recht „langsame“ Objekte beim Eintritt in die Atmosphäre. Die ZHR (Stündliche Zenitrate (engl.: Zenithal Hourly Rate) – eine berechnete Anzahl von Meteoren eines Stromes die ein Beobachter unter Standardbedingungen sieht bei einer Grenzgröße von Mag 6.5) beträgt dieses Jahr 3. Der Radiant ist in Mitteleuropa die gesamte Nacht hoch über dem Horizont. Videokameras sind dafür gut geeignet sowie DSLR Kameras. Meteor Scattering kann ebenfalls eingesetzt werden. Visuelles beobachten ist hier auch empfohlen.

 

Planeten im August 2020

Der Mars erscheint vor Mitternacht in dem Sternbild Fische. Die Helligkeit steigt auf Mag -1.8 an. Marsaufgang am 01.8.20 ist bereits um 23h29m und am 31.8.20 um 21h51. Der scheinbare Durchmesser des Planeten wächst auf 19“ an und ist dann zu 92% beleuchtet.

Jupiter ist im August ein Planet der fast die ganze Nacht zu beobachten ist im Sternbild Schütze. Da geht der Gasriese am 1.8.20 um 4h14 unter den Horizont, am 31.8 bereits um 1h03. Die Helligkeit ist Mag -2.6, der scheinbare Durchmesser geht von 47“ auf 44“ zurück.

Der Ringplanet Saturn ist zu sehen im Sternbild Steinbock fast die ganze Nacht. Am 1.8.20 geht der Ringplanet um 4h55m unter den Horizont, am Monatsende um 1h48m. Die Helligkeit ist ~Mag 0.3. Der Planetendurchmesser beträgt etwa 18.“. Der Ringdurchmesser circa 41“. Der Ring des Saturn ist 22° geöffnet.

Der Neptun ist im August mit einem lichtstarken Feldstecher im Wassermann deutlich schon vor Mitternacht zu beobachten. Am 1.8.20 geht der Planet um 22h23 über den Horizont. Die Helligkeit beträgt Mag 7.8. Der scheinbare Durchmesser des Planeten beträgt allerdings nur 2.4“.

Uranus kann im August im Sternbild Widder in der zweiten Nachhälfte beobachtet werden. Am 1.8.20 geht er um 22h54 auf. Eine Stunde später ist er dann gut zu sehen. Die scheinbare Helligkeit beträgt Mag 5.7. Der scheinbare Durchmesser des Planeten beträgt allerdings nur 3.6“.

Die Venus kann im Osten morgens beobachtet werden mit einer Helligkeit von Mag -4.2. Am 15.8.20 erfolgt der Aufgang des Planeten um 1h27 über den Horizont. Der Durchmesser ist zu Mitte des Monats 24“ und wird zu Ende des Monats kleiner und runder. Gegen Mitte August ist die Venusscheibe zu 50% beleuchtet.

Merkur könnte Anfang August am Morgenhimmel im NO gefunden werden. Am 1.8.20 geht er um 4h22 über den Horizont bei einer Helligkeit von Mag -1.2.

Asteroid/Planetoiden im August 2020

(20) Massalias. Mitte August kulminiert Massalias um 2h36 und am Ende des Monats um 0h19. Die Helligkeit des Objektes ist Mag ~10.0 im Sternbild Wassermann. Sie benötigen einen guten Feldstecher mit einer Öffnung von >100mm zur direkten Beobachtung. Mitte August ist sie um 2h36 am höchsten über dem Horizont in diesem Monat. Am 12.8.20 findet man den Himmelskörper in der Nähe des Sterns 67 Aqr mit einer Helligkeit von Mag 6.4. Die Koordinaten sin RA=22h43,2 und Dek= -6°58‘.

Veränderliche Sterne

Bei den RR Lyr im Sternbild Leier variiert die Helligkeit zwischen Mag 7.1 bis Mag 8.2 mit einer Periode von P=0.5669 Tage. Die Position ist RA = 19h 25m 27s, Dec= +42Grad 47‘ 04“. Am 10.8.20 um 00h00 ist der Veränderliche im Maximum. Eine Schätzung oder Messung der Helligkeit sollte 2-3 mal pro Nacht durchgeführt werden mit einem Feldstecher und dokumentiert werden.

Bei dem Stern RZ Cas im Sternbild Kassiopeia handelt es sich um einen kurzperiodischen bedeckungsveränderlichen Stern, also ein Doppelsternsystem. Die scheinbare Helligkeit schwankt zwischen Mag 6.18 – 7.72. Die Periode ist P=1.19 Tage von Maximum zu Minimum. Die Beobachtung erfolgt am besten mit einem Feldstecher ab 40mm Öffnung. Die Hauptminimum dauert nur 4.9 Stunden, und in dieser Zeit ändert sich stetig die Helligkeit und damit die Lichtkurve. Die Koordinaten sind RA=2h 48m 55,5s und Dek= +69Grad 38‘ 03“.

Sternbedeckung durch den Mond

Am 25.8.20 ab 20h24 Eintritt des Sterns HIP 78820a (Mag 2.6), der Positionswinkel ist 123 Grad am Mondrand mit einem K-Wert von 0.50+ (zunehmende Phase). Austritt ist dann um 21h36 mit einem Positionswinkel von 272 Grad.

Kometen

Der Komet C/2019 U6 (Lemmon) bewegt sich durch den Bootes ( Bärenhüter). Er ist am Abendhimmel dann zu bewundern. Zu sehen ist er eventuell mit einem besseren Feldstecher/Teleskop (ab 100 mm Öffnung) mit einer scheinbaren Helligkeit von Mag 10. Am 2.8.20 ist er im Bereich der Galaxie NGC5217 mit einer scheinbaren Helligkeit von Mag 12.5.

Besondere Ereignisse im August 2020

NLC- Leuchtende Nachtwolken. Im August sind wahrscheinlich letztmalig für dieses Jahr wieder leuchtende Nachtwolken zu beobachten. Diese entstehen in circa 83-85Km Höhe und können gut visuell beobachtet werden oder mit Feldstechern. Fotoaufnahmen sind möglich zum Beispiel mit DSLR Kameras mit kurzer Brennweite von circa 18-35mm und Belichtungszeiten von 10-25 sec bei ISO 800 – 1600 je nach Qualität des Himmels. Dabei sieht man zirrusähnliche Gebilde die über dem nördlichen, NW oder NO Himmel zu sehen sind.

Am 2.8.20 befindet sich der Mond circa 2.5 Grad südlich vom Jupiter gegen 1h morgens.

Am 7.8.20 gegen 4h bedeckt der Asteroid (640) Brambilla den Stern TYC 1203-01269-1. Die Bedeckung könnte maximal 12.4 sec andauern und die sogenannte kombinierte Helligkeit um etwa Mag 4.5 sich reduzieren.

Am 9.8.20 um 5h ist der Mond 3.5 Grad südwestlich vom Mars zu finden. Der Mond ist zu dem Zeitpunkt 73% beleuchtet ist.

Am 11.8.20 geht der Jupitermond Callisto vor dem Jupiter her und erzeugt einen Mondschatten zwischen 18h42UT und 22h55UT.

Am 12.8 Maximum der Perseiden. Sie oben unter Meteore.

Am 18.8.20 ab 3h30UT kann man eventuell die schmale Mondsichel mit 1% Beleuchtung sehen am O/NO Himmel.

Am 26.8-27.8 eine Empfehlung den Mondkrater Archimedes zu betrachten. Die Größe des Kraters ist 83 KM, die Koordinaten sind 4 Grad West und 29.7 Grad Nord. Das Alter ist etwa 3.5 Milliarden Jahre. Ein Teleskop ab etwa 50 mm Öffnung wäre geeignet.

Sonne. In den kommenden Monaten wird die Sonnenfleckenrelativzahl wahrscheinlich auf einem niedrigen Niveau verweilen. Eventuell kleinere Gruppen und/oder H-alpha Objekte sowie Sonnenfackeln könnten beobachtet werden.

UR

Komet Neowise C/2020 F3

Der Komet C/2020 F3 (Neowise) durchlief sein Perihel am 03.07. 2020 und war mit bloßem Auge zunächst am Morgenhimmel, ab dem 13.07.2020 am Abendhimmel zu sehen. Die größte Erdnähe wird am 23.07.2020 erreicht sein. Im Unterschied zu einem Asteroiden zeigt ein Komet einen langen Schweif der gut sichtbar ist. Zu finden ist er zwischen dem Sternbild Großen Wagen im Norden und der hellen Venus im Osten nahe dem Horizont. Mittlerweile ist der Komet zirkumpolar. Dies bedeutet er geht die ganze Nacht über nicht mehr unter dem Horizont. Das ist positiv für die Beobachtung des Kometen. Nach Sonnenuntergang taucht C/2020 F3 Neowise im Nordwesten auf und bewegt sich langsam im Laufe der Nacht in Richtung Nordosten. Anbei eine Aufnahme des Kometen aus der letzten Woche sowie eine aktuelle Aufsuchkarte.

UR

Beobachtungsobjekte Juli 2020

Mondphasen

Vollmond wird am 5.7.20 sein und das letzte Viertel ist am 13.7.20. Neumond ist dann am 20.7.20. Das erste Viertel wird am 27.7.20 erreicht sein.

Feldstecher Objekte im Juli 2020

NGC 7160 (New General Catalogue) ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Kepheus. Die scheinbare Helligkeit des Sternhaufens ist Mag 6.1 und die Winkelausdehnung etwa 5’x 5‘ am Himmel. Einige der Sterne darin sind in einem kleinen Feldstecher (7×40-50mm) sichtbar. Die Entfernung ist circa 2600 Lichtjahre. Die Koordinaten zum Auffinden des Objekts sind wie folgt: RA= 21h53m42.00s und Dek= +62°35’60.0″. Das Objekt wurde 1787 von W. Herschel entdeckt.

M92 (Messier), ein Kugelsternhaufen, kann an einem guten dunklen Beobachtungsplatz als nebeliger Fleck mit einem 7x50mm Feldstecher im Sternbild Herkules beobachtet werden mit einer scheinbaren Helligkeit von Mag 6.3. Man findet M92 genau 6,3° nördlich des Sterns π Herculis. M92 enthält viele Sterne (ab 15x100mm Öffnung des Feldstechers sind erste einzelne Sterne erkennbar). Die Entfernung ist 26000 Lichtjahre. Die Winkelausdehnung beträgt 14‘ am Himmel. Die Koordinaten sind wie folgt: RA=17h17m07s und Dek= +43° 08′ 11″. Das Objekt wurde bereits 1777 von J. Bode entdeckt und 1781 von C. Messier „entdeckt“ und katalogisiert.

Deep sky tour

NGC 6804.Im Sternbild Adler befindet sich der Mag 12.0 helle planetarische Nebel (PN) dieses Sternbildes in 2600 Lichtjahre Entfernung. Der zentrale Stern hat eine scheinbare Helligkeit von Mag 14. Allerdings wird ein Teleskop von mindestens 200-250mm Öffnung oder grösser von Nöten sein um das Objekt zu erkennen mit Details in der Struktur und Helligkeitsunterschieden. Die zu wählende Vergrößerung am Teleskop sollte mindestens 150x sein. Die scheinbare Größe am Himmel beträgt 1‘. Die Entfernung beträgt 2900 Lichtjahre. Entdeckt wurde das Objekt bereits 1791 durch W. Herschel. Die Koordinaten sind wie folgt: RA=19h 31m 35s und Dek= +09 Grad 13‘ 31“. Er liegt nur rund 1° von einem weiteren hellen PN entfernt (NGC 6803).

Meteore im Juli 2020

Die α-Capricorniden (001 CAP) sind vom 03.07 bis 15.8 aktiv. Der Radiant (Ausstrahlungspunkt) liegt bei α = 307◦, δ = -10◦. Das Maximum wird um den 29.7.20 erwartet. Die Anzahl der Objekte wird mit 5/h (ZHR) angenommen. Die Eintrittsgeschwindigkeit ist eher „langsam“ in die Atmosphäre mit 23km/sec. Von mittleren nördlichen Breiten ist der Radiant während der gesamten Nacht über

dem Horizont. Für 001 CAP gilt der Komet 45P/Honda-MP als der Ursprungskomet. Aufgrund der relativ kleinen Eintrittsgeschwindigkeit erscheinen die Objekte als langsam am Himmel.

Videokameras sind dafür gut geeignet sowie DSLR Kameras. Meteor Scattering kann ebenfalls eingesetzt werden. Visuelles beobachten ist hier auch empfohlen.  

Planeten im Juli 2020

Der Mars erscheint vor Mitternacht in den Sternbildern Walfisch und Fische. Die Helligkeit steigt auf Mag -1.1 an. Marsaufgang am 01.7.20 ist bereits um 0h00m. Der scheinbare Durchmesser des Planeten beträgt nun 15“ und ist zu ~86.% beleuchtet.

Jupiter ist im Juli ein Planet der die ganze Nacht zu beobachten ist im Sternbild Schütze. Da geht der Gasriese am 14.7.20 um 20h14 auf. Die Helligkeit ist Mag -2.7, der scheinbare Durchmesser ist circa 47.6“.

Der Ringplanet Saturn ist zu sehen im Sternbild Schütze die ganze Nacht. Am 1.7.20 geht der Ringplanet um 21h28m über den Horizont, am Monatsende um 19h24m. Die Helligkeit ist ~Mag 0.1. Der Planetendurchmesser beträgt etwa 18.5“. Der Ringdurchmesser circa 41.9“. Der Ring des Saturn ist 21°7 geöffnet.

Der Neptun ist im Juli mit einem lichtstarken Feldstecher im Wassermann ab kurz vor Mitternacht zu beobachten. Am 1.7.20 geht der Planet um 23h25 über den Horizont. Die Helligkeit beträgt Mag 7.8. Der scheinbare Durchmesser des Planeten beträgt allerdings nur 2.3“.

Uranus kann im Juli im Sternbild Widder am Morgenhimmel beobachtet werden. Am 1.7.20 geht er um 0h58 auf. Eine Stunde später ist er dann gut zu sehen. Die scheinbare Helligkeit beträgt Mag 5.8. Der scheinbare Durchmesser des Planeten beträgt allerdings nur 3.5“.

Die Venus kann im Nordosten morgens beobachtet werden mit einer Helligkeit von Mag -4.7. Am 15.7.20 erfolgt der Aufgang des Planeten um 1h57 über den Horizont. Der Durchmesser geht von 44“ auf 28“ zurück zum Ende des Monats. Gegen Ende Juli ist die Venusscheibe zu 43% beleuchtet.

Merkur taucht Ende Juli (ab 24.7.20) am Morgenhimmel im NO auf. Am 24.7.20 geht er um 3h08 über den Horizont bei einer Helligkeit von Mag 0.3 bis -0.8 zum Ende des Monats. Der scheinbare Durchmesser des Planeten beträgt 6.8“ – 7.7“. Die Phase beträgt dann 38.8%.

Asteroid/Planetoiden im Juli 2020

(7) Iris. Im Juli ist Iris um Mitternacht herum gut auffindbar. Die Helligkeit des Objektes ist Mag ~9.0 – 9.6 im Sternbild SGR (Schütze). Sie benötigen einen guten Feldstecher (Öffnung 60mm – 100mm) zur direkten Beobachtung.  Anfang Juli ist sie um 1h18 am höchsten über dem Horizont in diesem Monat. Am 10.7.20 sind die Koordinaten: RA=18h 15m 13.4sec und Dec=-20 Grad 23‘ 46“.

Veränderliche Sterne

Bei den RR Lyr im Sternbild Leier variiert die Helligkeit zwischen Mag 7.1 bis Mag 8.2 mit einer Periode von P=0.5669 Tage. Die Position ist RA = 19h 25m 27s, Dec= +42Grad 47‘ 04“. Am 3.7.20 um 00h30 ist der Veränderliche im Maximum. Eine Schätzung oder Messung der Helligkeit sollte 2-3 mal pro Nacht durchgeführt werden mit einem Feldstecher und dokumentiert werden.

Bei dem Stern U Ophiuchi im Sternbild Schlangenträger handelt es sich um einen kurzperiodisch bedeckungsveränderlichen Stern, also ein Doppelsternsystem. Die scheinbare Helligkeit schwankt zwischen Mag 5.9 – 6.6. Die Periode ist P=1.677 Tage von Maximum zu Minimum. Die Beobachtung erfolgt am besten mit einem Feldstecher ab 40mm Öffnung. Die Bedeckung dauert nur 6.5 Stunden, und in dieser Zeit ändert sich stetig die Helligkeit und damit die Lichtkurve. Die Koordinaten sind RA=17h 16m 31s und Dec= +1Grad 12‘ 38“.

Sternbedeckung durch den Mond

Am 8.7.20 ab 01h29 Eintritt des Sterns HIP106723 (Mag 4.5), der Positionswinkel ist 67 Grad am Mondrand mit einem K-Wert von 0.91- (abnehmende Phase). Austritt ist dann um 2h47 mit einem Positionswinkel von 257 Grad.

Kometen

Der Komet C/2019 U6 (Lemmon) bewegt sich vom Sternbild Löwe in die Jungfrau und dann ins Haar der Berenike. Er ist am Abendhimmel dann zu bewundern. Zu sehen ist er eventuell mit einem besseren Feldstecher/Teleskop (ab 40 – 50 mm Öffnung) mit einer scheinbaren Helligkeit von Mag 6.2 – 7.4. Am 10.7.20 steht er circa 17 Grad über dem Horizont am Ende der bürgerlichen Dämmerung.

Der Komet C/2020 F3 (Neowise) durchlief sein Perihel am 03.07. 2020 und ist mit bloßem Auge zunächst am Morgenhimmel, ab dem 13.07.2020 am Abendhimmel zu sehen. Die größte Erdnähe wird am 23.07.2020 erreicht sein. Im Unterschied zu einem Asteroiden zeigt ein Komet einen langen Schweif der gut sichtbar ist. Zu finden ist er zwischen dem Sternbild Großen Wagen im Norden und der hellen Venus im Osten nahe dem Horizont.

Besondere Ereignisse im Juli 2020

NLC- Leuchtende Nachtwolken. Im Juli sind wahrscheinlich wieder leuchtende Nachtwolken zu beobachten. Diese entstehen in circa 83-85Km Höhe und können gut visuell beobachtet werden oder mit Feldstechern. Fotoaufnahmen sind möglich zum Beispiel mit DSLR Kameras mit kurzer Brennweite von circa 18-35mm und Belichtungszeiten von 10-25 sec bei ISO 800 – 1600 je nach Qualität des Himmels. Dabei sieht man zirrusähnliche Gebilde die über dem nördlichen, NW oder NO Himmel zu sehen sind.

Am 9.7.20 befindet sich die Venus morgens gegen 4h in den Hyaden (Melotte 25).

Am 17.7.20 bilden die Venus, der Mond und der Stern Aldebaran im Osten ein Dreieck welches von den Plejaden (M45) und Melotte 25 umrahmt wird.

(925) Alphonsina. Falls Sie am 13.7.20 um ~3h26 im NO von Hessen sind könnten Sie beobachten wie der Asteroid 925 den Stern TYC 1725-00707-1 bedeckt für einen Zeitraum von ~4sec. Die Helligkeit des Objekts wird um etwa Mag 3.1 fallen in dem Zeitraum. Der 925 hat zu dem Zeitpunkt eine Helligkeit von Mag 13.6 und der Stern TYC von Mag 10.6. Dieser Stern TYC befindet sich innerhalb eines Rechteckes im Sternbild Pegasus. Zur Beobachtung benötigen Sie allerdings ein Teleskop ab einer Öffnung von 300mm.

Sonne. In den kommenden Monaten wird die Sonnenfleckenrelativzahl wahrscheinlich auf einem niedrigen Niveau verweilen. Eventuell kleinere Gruppen und/oder H-alpha Objekte sowie Sonnenfackeln könnten beobachtet werden.

UR

Venusbedeckung durch den Mond 19.6.20

Im Rahmen der Venusbedeckung durch den Mond am 19.6.20 trafen sich früh morgens zwei Mitglieder der Sternwarte zum gemeinsamen Beobachten und Fotografieren dieses Ereignisses bei einer „Aussensternwarte“. Ziel war es dabei den „Kontakt“ der Venus und des Mondes mittels eines Newton mit 8“/800mm festzuhalten. Die verwendeten technischen Daten waren ISO100 mit 1/1600 Sekunde. Zur visuellen Beobachtung diente ein „alter“ C5. Verschiedene Filter zur Kontraststeigerung wurden eingesetzt. Anbei die Ergebnisse.

Venus und Mond am 19.6.20
Venus und Mond am 19.6.20
Venus und Mond am 19.6.20
Venus und Mond am 19.6.20

UR/TD

Beobachtung von Leuchtenden Nachtwolken

Beobachtung von Leuchtenden Nachtwolken

Textfeld: Abbildung  1: NLCs am 21.06.2019 in Mittelhessen, Fotograf: Alexander Valenca
1: NLCs am 21.06.2019 in Mittelhessen, Fotograf: Alexander Valenca

Leuchtende Nachtwolken (NLCs – noctilucent clouds) waren noch vor wenigen Jahren ein Phänomen, das eher in spezialisierten Kreisen bekannt war. Mehr und mehr wird jedoch in den sozialen Netzwerken und öffentlichen Medien daüber berichtet. Da für uns Hobbyastronomen die Wochen um Mittsommer in hiesigen Breitengraden keine dunklen Nächte bereitstellen, ist die Beobachtung von NLCs eine alternative Tätigkeit, weshalb auch in astronomischen Foren regelmäßig über NLC-Sichtungen berichtet wird. Seit einigen Jahren weisen wir im Rahmen unserer Öffentlichen Abende regelmäßig auf diese Erscheinungen hin.

Die Erdatmosphäre

2: Die Schichten der Erdatmosphäre. Quelle: meteo.fisica.eu.uy


Die Erdatmosphäre teilt sich in verschiedene Schichten:

 Die Troposphäre ist die Schicht, in der sich das Wettergeschehen abspielt. Sie ist konvektiv durchmischt und enthält viel Wasser. Durch adiabatische Konvektion sinkt die Lufttemperatur mit steigender Höhe. Dadurch kondensiert das Wasser mit zunehmender Höhe aus, bis in der Tropopause (je nach Breitengrad und Jahreszeit in ca. 10 bis 15 km Höhe) ein Temperaturminimum erreicht wird.

 In der darüberliegenden Stratosphäre wird die Temperatur zunehmend durch Absorption von UV-Strahlung (Ozonbildung) bestimmt. Mit steigender Höhe nimmt die Temperatur daher wieder zu. Das Temperaturminimum der Tropopause  bildet eine natürliche Barriere für Wasserdampf, weshalb die Stratosphäre sehr trocken ist und stratosphärische Wolken nur in Ausnahmefällen beobachtet werden können (Polare Stratosphärenwolken).

 Die Stratopause bildet die Grenze zur Mesosphäre, hier nimmt die Absorption von UV-Licht durch Sauerstoff aufgrund der abnehmenden Dichte  wieder ab.

In der Mesosphäre gibt es eine großskalige Luftmassenzirkulation zwischen den Erdpolen. Am Sommerpol steigen die Luftmassen auf, werden zum Winterpol transportiert, und fallen dort wieder ab. Dieser Transport ist saisonal ausgeprägt.

Die Mesopause in ca. 80 bis 85 km Höhe bildet die Grenze zur darüberliegenden Thermosphäre, die einen Teil der Ionosphäre darstellt. Hier befindet sich ein Temperaturminimum. Am Sommerpol können um Mittsommer Temperaturen von unter -140°C erreicht werden. Diese Temperatur schwankt stark saisonal, aufgrund der in der Mesosphäre vorherrschenden Luftmassenzirkulationen. Auch der Sonnenzyklus hat einen Einfluss auf die Temperaturen in der Mesopause, während des solaren Minimums wird es dort besonders kalt. Dies ist sicherlich mit ein Grund für die in den letzten Jahren gestiegenen Sichtungen von NLCs. In wiefern der anthropogene Klimawandel einen Einfluss auf die Abläufe in der Mesosphäre hat ist Gegenstand aktueller Forschung.

Die Thermosphäre bildet den Übergang zum Weltraum und erstreckt sich bis in ca. 500 km Höhe, wo sie an die Exosphäre grenzt. In der Thermosphäre bewegen sich die Gasteilchen nahezu stoßfrei auf ballistischen Bahnen, weshalb hier auch keinerlei Konvektionsprozesse mehr stattfinden. Die vertikale Zusammensetzung der Thermosphäre wird daher durch die Atom- und Molekülmassen und die kinetischen Energien bestimmt. In der Thermosphäre befinden sich bereits tiefe Satelliten. Hier treten auch die Polarlichter auf.

Was sind NLCs?

In der Mesopause ist der Wassergehalt sehr gering. Dieses Wasser wird etwa durch Meteore oder Vulkaneruprionen dort eingetragen, aber auch durch anthropogene Quellen (z.B. Methanfreisetzung, Abgase aus der Raumfahrt, u.v.m). Im polaren Sommer, wenn die Temperaturen in der Mesopause unter -120°C fallen, frieren auch die geringen Wasseranteile aus und bilden Eiskristalle von Größen bis zu 100 nm. Diese Eispartikel rieseln dann langsam in die Mesosphäre ab, wo sie sich bei steigenden Temperaturen wieder auflösen. Textfeld: Abbildung  3: Beobachtbarkeit von NLCs am Himmel. Quelle: Wikipedia

Diese Wolken aus winzigen Eiskristallen sind unter normalen Umständen nicht sichtbar. Befindet sich jedoch der Beobachter und die sichtbare Troposphäre im Erdschatten, die NLCs noch im Sonnenlicht, dann werden die NLCs sichtbar. Dies ist der Fall wenn die Sonne zwischen 6° (NLCs u.U. Bis über den Zenit) und 12° (NLCs tief am Horizont) unter dem Horizont steht.

Vorhersage und Beobachtung von NLCs

4: OSWIN-Echo vom 06.06.2020, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Ralf Lattek/IAP

Eine zuverlässige Vorhersage zum Auftreten von NLCs gibt es nicht. Jedoch lässt sich statistisch eine Wahrscheinlichkeit angeben, mit der die Erscheinungen in der kommenden Nacht auftreten [1]. Ist also klarer Himmel angesagt mit guter Sicht nach Norden, dann lohnt sich ein Blick auf das Ostsee-Wind-Radar (OSWIN) [2] des IAP Kühlungsborn. Liefert das Radar in der Mesosphäre Echos, ist von einer bestehenden Wahrscheinlichkeit auszugehen. Je später am Abend noch Signale detektiert werden, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von NLCs. Eine tägliche Prognose gibt Stefan Krause gegen 21:30 im Meteoros-Forum ab [4].

Zusätzlich kann das Juliusruh MF-Radar des IAP [4] zu Rate gezogen werden, welches Informationen zu den zonalen und meridionalen Luftströmungen in der Mesosphäre bietet. Bei günstigen Bedingungen (langanhaltende südwärts gerichtete Strömung zwischen 80 und 90 km Höhe = negative zonale Geschwindigkeit) sind die Chancen auf das Erscheinen von NLCs erhöht.

Zu guter Letzt bietet sich das NLC-Forum auf Meteoros als Informationsquelle an, dort sind geeignete Webcams verlinkt, und Sichtungen werden von der Community zeitnah gemeldet.

Zum Beobachten und Fotografieren von NLCs sei gesagt, dass die Erscheinungen in unseren Breitengraden zwei Mal pro Nacht auftreten können: Im Abend- und im Morgensektor. Am 21. Juni 2019 waren hier bereits um 22:15 NLCs bis über den Zenit sichtbar. Solche Ereignisse sind selten und treten nur alle paar Jahre auf.. Im Zenit sind die Wolken auch nicht leicht von Cirren zu unterscheiden. Mit fortschreitender Dämmerung zieht sich der Bereich möglicher Sichtbarkeit in Richtung Horizont (W bis NNO) zurück. Tiefer stehende NLCs sind deutlicher zu erkennen, da sie durch den flachen Blickwinkel optisch dichter sind. 22:30 bis 23:00 wären typische Zeiten für ihr erstes Auftreten. Man sollte auf jeden Fall bis 23:15 warten, bevor man aufgibt.  Die Sichtbarkeit kann bis gegen Mitternacht oder bei guter Horizontsicht bis in den Morgensektor anhalten.

Der Morgensektor beginnt etwa gegen 03:00, dann eher in Richtung NNW-O, und kann sich bis fast. 04:30 hinziehen. Am 20. Juni 2020 waren NLCs noch nach 04:15 sichtbar.


Aufgrund der großen Ausdehnung der NLCs empfiehlt sich bei der Fotografie die Verwendung eines Weitwinkelobjektivs. Ein Stativ oder eine stabile Auflagefläche ist Pflicht. Sinnvoll sind Brennweiten zwischen 16 und 35 mm, die in Extremfällen nicht ausreichen, um die Erscheinung in Gänze festzuhalten. Es ist ratsam, sich einen dunklen Standort auszusuchen mit freiem Blick zum Nordhorizont. Besonders eindrucksvoll ist etwa eine Wasserfläche, in der sich die Formationen spiegeln.

 Auch ein Teleobjektiv kann reizvoll sein, etwa um kleinere Strukturen und Details abzulichten. Die Belichtungszeit wird möglichst manuell eingestellt. Bei moderatem ISO (100 bis ca. 800) und offener Blende sind meist gute Ergebnisse zu erzielen, die Belichtungszeiten rangieren dann im Bereich von maximal wenigen Sekunden. Die Verwendung eines Polarisations- oder Farbfilters bringt übrigens nur einen geringen Effekt, da das an den NLCs gestreute Licht unpolarisiert und kontinuierlich ist.

(HM)

weiterführende Weblinks

[1] http://leuchtende-nachtwolken.info/ als Ausgangspunkt für alle Arten von Informationen

[2] https://www.iap-kborn.de/forschung/abteilung-radarsondierungen/aktuelle-radarmessungen/oswin-mesosphaere/

[3] https://forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=34&t=59368&sid=e9d5c989265f377d735e8ba4fed920e3

[4] https://www.iap-kborn.de/forschung/abteilung-radarsondierungen/instrumente/mf-radare/juliusruh-mf-radar/

Wichtige Informationen zur Corona Situation

Der Sternwarten Vorstand hat entschieden die Besuchsmöglichkeit der Sternwarte bis voraussichtlich 18.9.2020 auszusetzen. Durch die aktuelle CoVid 19 Situation sind wir gezwungen dies zu tun und bedauern das sehr. Dies betrifft folgende Termine die bereits geplant waren:

Die Jugendgruppe fällt aus von Juni bis einschließlich September 2020.

Individuell geplante Führungen in dem oben genannten Zeitraum werden verschoben auf noch zu definierende alternative Termine ab eventuell 18.9.20. Demzufolge werden bis zum 18.9.20 keine neuen Terminwünsche angenommen für diesen Zeitraum.

Das Telefon der Sternwarte ist mittels eines AB für Anfragen erreichbar. Wir sind weiterhin per mail sowie social media erreichbar.

Wir werden aktuelle mögliche Änderungen zum Fahrplan zeitnah auf diesem und anderen social media Kanälen mitteilen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

UR

Wichtige Informationen zur Corona Situation

Wichtige Informationen zur Corona Situation

Der Sternwarten Vorstand hat entschieden die Besuchsmöglichkeit der Sternwarte bis voraussichtlich 14.6.2020 auszusetzen. Dies betrifft folgende Termine die bereits geplant waren:

11.5.20 Jugendgruppe fällt aus

15.5.20 Beobachtungsabend fällt aus

Individuell geplante Führungen in dem oben genannten Zeitraum werden verschoben auf noch zu definierende alternative Termine ab eventuell Juli 2020. Demzufolge werden bis zum 14.6.20 keine neuen Terminwünsche angenommen für diesen Zeitraum.

Das Telefon der Sternwarte ist mittels eines AB für Anfragen erreichbar. Wir sind weiterhin per mail sowie social media erreichbar.

Wir werden aktuelle mögliche Änderungen zum Fahrplan zeitnah auf diesem und anderen social media Kanälen mitteilen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

UR

Wichtige Informationen zur Corona Situation

Wichtige Informationen zur Corona Situation

Der Sternwarten Vorstand hat nach Beratung entschieden die Besuchsmöglichkeit der Sternwarte bis voraussichtlich Ende April 2020 auszusetzen und anstehende Termine zu verschieben. Dies betrifft folgende Termine die bereits geplant waren:

18.3.20 Astroseminar Astrofotografie wird verschoben

20.3.20 Beobachtungsabend fällt aus

26.3.20 Radioastronomie Seminar wird verschoben

28.3.20 Astronomietag wird verschoben

03.4.20 Beobachtungsabend fällt aus

20.4.20 Jugendgruppe fällt aus

23.4.20 Radioastronomie Seminar wird verschoben

Individuell geplante Führungen in dem Zeitraum bis Ende April werden verschoben auf noch zu definierende alternative Termine ab eventuell Mai 2020. Demzufolge werden bis Ende April keine neuen Terminwünsche angenommen für diesen Zeitraum.

Das Telefon der Sternwarte wird Montags zwischen 20h-21h besetzt sein für Anfragen. Wir sind weiterhin per mail sowie social media erreichbar.

Wir werden aktuelle mögliche Änderungen zum Fahrplan zeitnah auf diesem und anderen social media Kanälen mitteilen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahmen.

UR

Seminar Einführung in die Astronomie

Eine Einführung in das Thema Astronomie fand erstmalig am 15.1.20 statt bei uns mit dem Thema „Geschichte der Astronomie“ im Rahmen eines Seminars.

Siehe dazu auch http://www.sternwarte-burgsolms.de/archive/1923

25 Personen lauschten dem Referenten bei diesem Thema. Weiter geht es am 22.1 ab 19h30 mit folgenden Themen : Koordinatensysteme, drehbare Sternenkarte, Benutzung von Sternatlanten und Tabellen (Himmelsjahr). Im weiteren Verlauf sind diverse Themen geplant die im Kalender bei uns verzeichnet sind.  

erstes Astroseminar am 15.1.20 mit dem Thema „Geschichte der Astronomie“

UR

Seminar “Einführung in die Astronomie“

Seminar an 10 Abenden auf der Sternwarte Burgsolms des Vereins Volkssternwarte Mittelhessen e.V.

Erster Abend ist Mittwoch der 15.1.2020 ab 19:30 Uhr

Letzter Abend ist Mittwoch der 18.3.2020. Das Seminar wird sich über 10 Abende an Einsteiger in die Astronomie wenden und soll eine Übersicht über die Grundzüge der Astronomie geben. Ein besonderer Schwerpunkt wird die praktische Astronomie, verbunden mit vielen Beobachtungshinweisen sein. Die Referenten, alle Mitglieder des Vereins „Volkssternwarte Mittelhessen e.V.“ werden astronomisches Grundwissen mit eigenen Erfahrungen verknüpfen. So werden neben wichtigen theoretischen Fragen auch z. B. Punkte wie „das richtige Fernrohr“ oder die „Grundzüge der Himmelsfotografie“ behandelt. Das Instrumentarium der Sternwarte wird entsprechend verwendet. Die Veranstaltungen finden jeweils Mittwoch in den Räumlichkeiten der Sternwarte Burgsolms statt. Die Kursgebühr pro Teilnehmer beträgt 50,- Euro. Für Mitglieder ist die Teilnahme im Beitrag enthalten. Voranmeldungen sind unter info@sternwarte-burgsolms.de oder telefonisch Montags zwischen 20:00 und 21:00 Uhr unter 06442-1039 erwünscht. Bitte geben Sie Ihre Anschrift, email und Telefon mit in Ihrer Anmeldung.

Die Details sind unter den Veranstaltungen zu finden und eventuelle Anpassungen auch unter unserem Twitter account @Sternwartesolms zu finden.

UR